Organisation

DAS NETZWERK GELEBTE DEMOKRATIE

steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen, die sich für Demokratie engagieren. Das Netzwerk  lebt von Ihrer aktiven Beteiligung. Sie können sich beispielsweise in die NETZWERKGRUPPE als dem Herz von GELEBTE DEMOKRATIE einbringen. Die  NETZWERKGRUPPE sammelt Ideen, diskutiert sie und entscheidet über ihre Umsetzung. Hier werden auch die unterschiedlichen Aktivitäten des Netzwerkes gebündelt und koordiniert. Sie  vernetzt GELEBTE DEMOKRATIE mit anderen Bündnissen im Land und darüber hinaus, schreibt das Handlungskonzept fort und sorgt für die Präsenz des NETZWERKS GELEBTE DEMOKRATIE in der Öffentlichkeit. Die NETZWERKGRUPPE trifft sich jeden 1. Montag im Monat.
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Die Arbeitsebene in unserem Netzwerk bilden die ARBEITSGRUPPEN. Diese arbeiten anlassbezogen und temporär oder thematisch und längerfristig. Die ARBEITSGRUPPEN agieren unabhängig, organisieren sich eigenständig und stellen ihre Arbeit in der NETZWERKGRUPPE vor.

Die Arbeitsgruppe AKTIV GEGEN RECHTS beteiligt sich an der Ausgestaltung jährlich wiederkehrender Gedenk- und Feiertage  in der kommunalen Öffentlichkeit. Sie tritt demokratiefeindlichen Tendenzen entgegen, organisiert und mobilisiert den demokratischen Protest gegen rechtsextreme Veranstaltungen und bündelt die Erfahrungen in diesem Handlungsfeld.

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Die Arbeitsgruppe TOLERANZ koordiniert alle Belange rund um die CHARTA DER TOLERANZ für Dessau-Roßlau. Diese in der Stadt gemeinsam mit vielen Akteur_innen prozesshaft entwickelte Erklärung setzt sich für ein friedliches, offenes und respektvolles Zusammenleben ein. Zur CHARTA-Kampagne gehört u. a. eine mobile Ausstellung, die bereits an zehn unterschiedlichen Orten in Dessau-Roßlau gezeigt wurde. Außerdem werden Unterschriften mit dem Ziel gesammelt, dass am Ende mindestens 1.000 Menschen die CHARTA mit ihrem Namen unterzeichnet haben. Zudem wird mittelfristig ein Bekenntnis des hiesigen Stadtrats zur CHARTA angestrebt.

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Die NETZWERKKONFERENZ ruft alle im Netzwerk aktiven Personen, Gruppen und Interessierte mindestens einmal jährlich zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Dieses „Parlament“ dient der Reflexion über Inhalte, Handlungsstrategien und vergangene wie zukünftige Veranstaltungen und präsentiert das NETZWERK GELEBTE DEMOKRATIE in der Öffentlichkeit. Die NETZWERKKONFERENZ kann dabei auch gemeinsam mit der PARTNERSCHAFT FÜR DEMOKRATIE (mehr dazu hier…) geplant und umgesetzt werden. Sie steht allen demokratisch gesinnten und engagierten Menschen offen.
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UNSER LEITBILD

Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE in Dessau-Roßlau hat sich am 07. Dezember 2009 gegründet und ist ein Zusammenschluss aus gleichberechtigten und vielfältigen Vereinen, Initiativen, Bildungsträgern, Kultureinrichtungen, Institutionen sowie engagierter Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Es setzt auf eine hohe Beteiligung und Transparenz und lebt vom aktiven Handeln jedes einzelnen Mitgliedes. Das Netzwerk begreift sich als Schnittstelle, möchte Angebote und Aktivitäten bündeln, Kooperationen vertiefen und dabei gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen aus dem bisherigen Erfahrungsschatz schöpfen.

Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE tritt mit all seinen Projekten für eine demokratische Alltagskultur in Dessau-Roßlau ein. Die unbedingte Wahrung der universellen Menschenrechte, der freiheitlichen Grundwerte, eines toleranten Miteinanders und einer praktischen Zivilcourage sind für ein demokratisches Gemeinwesen Voraussetzung und Vision zugleich. Damit gelingt es, die Lebendigkeit und Lebensfreude der Stadt zu zeigen und erlebbar zu machen.

Zugleich wendet sich das Netzwerk entschlossen gegen jegliche Formen von Diskriminierung, Gewalt und Menschenfeindlichkeit (Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus). Solche Tendenzen, Einstellungen und Weltbilder schließen Menschen aus, säen Zwietracht und Angst und appellieren an bestehende Vorurteile.

Für das Netzwerk ist Demokratie viel mehr als eine politische Staatsform. Nicht allein die Zuständigen im Rathaus, die Parteien und Behörden sind dafür da, das Zusammenleben in einer Kommune zu gestalten. Eine Zuschauerdemokratie wird auf lange Sicht die Interessen der Menschen nicht adäquat vertreten können. Wünsche öffentlich anzuregen, Vorstellungen gemeinsam zu diskutieren und Veränderungen anzustoßen, ist ein immer währender Prozess, der stets aufs Neue verhandelt und vermittelt werden muss. Dies kann aber nur erfolgreich gelingen, wenn diesen Weg möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitgehen.

Deshalb ist GELEBTE DEMOKRATIE als Vielfalt ganz unterschiedlicher Lebensweisen, Herkünfte, Weltanschauungen und kultureller Ausprägungen eine große Chance für diese Stadt. Dieses Potential für eine lebendige Stadt noch besser nutzbar zu machen, ist der zentrale Leitgedanke des Netzwerkes.

Alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt Dessau-Roßlau sind für die Zukunft ihrer Stadt selbst verantwortlich. Nehmen wir diese Herausforderungen an.

Wir laden alle Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt und der Region zum Mitmachen ein. Engagieren Sie sich in den Initiativen, Gruppen und Vereinen der Stadt, direkt im Netzwerk oder mit eigenen Aktionen.

„Unser Leitbild“ als PDF zum download