200 gegen 28

Stiftung Bauhaus und Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE luden zum gemeinsamen demokratischen Protest ein

Und die Menschen aus unserer Stadt kamen reichlich.  200 Teilnehmende protestierten lautstark gegen eine Kundgebung von handgezählten 28 Neonazis, die aus Halle angereist waren. Anmelder der rechten Kundgebung ist laut Mitteldeutsche Zeitung der Bundesvorsitzende der „Jungen Nationalisten“, Paul Rzehaczek.
Für die Vorbereitung blieb nicht viel Zeit. In einer kurzfristig einberufenen Zoom-Konferenz überlegten die Akteure des Netzwerkes und der Stiftung Bauhaus gemeinsam, wie sie den Nazis ein buntes Zeichen der Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit entgegensetzen können. Und der kurzfristige Plan ging auf.
Mit bunten Beach-Flags und dem Regenbogenbanner, das schon im März 2019 schon am Rathaus hing, wurde das Areal um das Bauhaus bunt geschmückt.
Die bunten Pappen, auf denen die CHARTA DER TOLERANZ geschrieben steht kamen beim Protest zum Einsatz und wurden den Nazis entgegengehalten. Zahlreiche Transparente kamen ebenso zum Einsatz. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. So protestierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter lauthalsen „Nazis raus“ und „Haut ab!“-Rufen. Die JN-Aktivisten verstanden zeitweise ihr eigenes Wort nicht. Und das war auch gut so – denn die immer gleichen Parolen von der Machtübernahme 2.0, der lügenden Regierung und den Gutmenschen – die nach der Machtübernahme schon sehen werden, fanden ohnehin keine Zuhörer.
Bilder sagen mehr als Worte.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für das reichliche Erscheinen und den aktiven und bunten Protest gegen diesen kläglichen Auflauf der Ewiggestrigen.

Infos/Kontakt/Nachfragen

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE:
Steffen Andersch
tel.: 0340 – 520 98 027
fax: 0340 – 520 95 684
Mail: steffen.andersch@gelebtedemokratie.de

 



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