Geraubte Schuhe – geraubtes Leben

09. November 2018, 14:15 Uhr, Marienkirche Dessau

Am 09. November 1938 begann bereits am Nachmittag der Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung von Dessau-Roßlau. Die Synagoge ging in Flammen auf, Juden wurden misshandelt, Geschäfte und Wohnungen demoliert und geplündert. Zwei Fotografien dokumentieren die Ereignisse vor dem Geschäft des Schuhhändlerehepaares Selma und Mayer Reich in der Zerbster Straße.

Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Kurt Weill“ und der Gemeinschaftsschule Zoberberg legen in einer musikalisch untermalten Inszenierung des Altentaiven Jugendzentrum e.V. Dessau Zeugnis vond er Verfolgung des Ehepaares Reich ab.

Die Gedenkrede zur Veranstaltung hält Dr. Robert Reck, Beigeordneter für Wirtschaft und Kultur der Stadt Dessau-Roßlau.

Quelle: Stadtarchiv Dessau-Roßlau

Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für den geplanten Synagogenanbau gebeten.

Veranstaltende


Vorbehalt der Veranstaltenden

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebruach zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 



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