Toleranz bedeutet für mich …? – Bisher 800 Meinungsbilder eingegangen

Methodenworkshop zur Auswertung der eingegangenen Meinungsbilder fand am 29. September 2017 statt

toleranzIm Herbst 2016 startete die Kampagne Toleranz bedeutet für mich …?, in der das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt nach ihrer Meinung zum Thema Toleranz befragt. Die breit angelegte Kampagne, bei der die Dessau-Roßlauer über Postkarten – aber auch online – über ein Formular auf der Kampagnenseite www.charta-der-toleranz.de – befragt werden, läuft noch bis zum 31. Dezember diesen Jahres.

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Doch was passiert nun eigentlich mit den vielen Antworten?

Mittlerweile sind über 800 dieser Meinungsbilder bei uns angekommen. Eine stolze Zahl!
„Das sind zu viele Karten, um sie durch einfache Sichtung auszuwerten“, so Ralf Zaizek der Sprecher der AG CHARTA DER TOLERANZ. Und somit wurde es Zeit, sich vor Ablauf der Kampagne mit der Auswertung zu beschäftigen. „Dabei halten wir uns ohne Abstriche an die Prinzipien von GELEBTE DEMOKRATIE: Keine Stimme geht verloren, Transparenz und Fachlichkeit sind gesichert“, stellt Uwe Schmitter vom Netzwerk fest.

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In einem Workshop im Rahmen eines von der Landeszentrale für Politische Bildung Sachsen-Anhalt geförderten Projekts, am 29. September 2017, der unter der Leitung von Professor Dr. Papilloud (Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) stand, wurden drei Methoden zur Auswertung vorgestellt. Schließlich wurde die ausgewählt, die den geringsten Einfluss des subjektiven Faktors sicherstellt. Professor Dr. Papilloud präsentierte schon einen ersten Zwischenstand mit äußerst interessanten Ergebnissen und sagte zu, den gesamten Prozess weiter aktiv zu begleiten.

„Wir sind sehr froh über die wissenschaftliche fundierte Rückmeldung und gehen mit diesem Rückenwind in die Endphase unserer Kampagne“, so Ralf Zaizek von GELEBTE DEMOKRATIE.

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Unsere Kampagne wird u.a. von der Stadtsparkasse Dessau, dem Anhaltischen Theater, dem Städtischen Klinikum, der Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH und vielen Vereinen, Bildungseinrichtungen und demokratischen Parteien aktiv unterstützt. Die gesammelten Meinungsbilder fließen schließlich in eine CHARTA DER TOLERANZ für Dessau-Roßlau ein. Diese soll im kommenden Jahr dem Stadtrat vorgelegt, nach Möglichkeit in ein kommunales Entwicklungskonzept einfließen und von vielen Bürger_innen der Stadt unterschrieben werden.


INFOS / KONTAKT

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