EINE CHARTA DER TOLERANZ FÜR DESSAU-ROSSLAU

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE übergibt TOLERANZ-Broschüre an Oberbürgermeister und Hauptaussschuss der Stadt

DSC02060Am 14. September 2016 steht im Hauptausschuss Dessau-Roßlaus ein ganz besonderer Programmpunkt auf der Tagesordnung. Wo sonst über das Finanzsäckle der Kommune, herausragende Bau- und Investionsvorhaben oder die soziale Infrastruktur der Daseinsvorsorge debattiert wird, geht`s diesmal für ein paar nicht unwichtige Minuten um ein zentrale Frage: Was braucht es, um die gemeinsamen Werte und kulturellen Prägungen des Zusammenlebens in dieser Stadtgesellschaft zu bestimmen?  Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE hat dazu eine von vielen möglichen Antworten im Gepäck. Materialisiert in einer Broschüre (mehr dazu hier…), die allen Anwesenden des Gremiums inklusive des Stadtoberhauptes überreicht wird, prangt in  großen Lettern: TOLERANZ!

Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE hat sich für die nächsten zwei Jahre auf die Fahne geschrieben, TOLERANZ zum übergreifenden Thema zu machen. Eine Intention ist dabei, diese Debatte an viele Menschen heranzutragen. Im Ergebnis soll die Verabschiedung einer CHARTA DER TOLERANZ für Dessau-Roßlau stehen.

DSC02060Oberbürgermeister Peter Kuras (2. v. r.) nimmt die Toleranz-Broschüre aus den Händen der Netzwerkmitglieder Edith Strasburger (r.) , Mika Kaiyama (2. v. l.) und Uwe Schmitter (l.) in Empfang

Die Vision eines solchen Kompasses und Meilensteins für die demokratische Kultur zwischen Elbe und Mulde wurde übrigens bereits auf einer Netzwerkkonferenz im November 2015 entwickelt (mehr dazu hier…). Damals war auch Oberbürgermeister Peter Kuras dabei, brachte sich in die lebendige Diskussion aktiv ein und war von einer solchen Idee durchaus überzeugt.

Wohl auch deshalb fiel es ihm nicht schwer, an das Bündnis und vor seinen Hauptausschusskollegen einen verbalen Blumenstrauß zu verteilen: „Ich danke dem Netzwerk für sein Engagement, ob für die Menschenkette gegen Rechts (mehr hier…) oder das ambitionierte Vorhaben, was sie uns heute vorstellen.“

Damit diese CHARTA nicht nur irgendein Papier ist, sondern am Ende tatsächlich `gelebt` wird, muss sie von einem starken Fundament getragen werden. Die Beteiligung jedes Einzelnen, der Kommune, von Vereine und Verbände, von Wirtschaft und Kultur, von Kirchen und Religionsgemeinschaften ist hierfür Weg und Ziel zugleich.

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Hierbei knüpft GELEBTE DEMOKRATIE  an die aufklärerische Geschichte der Region und das aktuelle Stadtleitbild an, um Toleranz, Neugier und Offenheit zu fördern und Dessau-Roßlau gesellschaftlich, kulturell und wirtschaftlich zu bereichern. Mit Blick auf das Bauhausjubiläum im Jahr 2019 reiht sich die CHARTA in die zentrale Botschaft ein: Dessau-Roßlau steht für eine gegenseitige Verständigung und ein demokratisches Zusammenleben.

In Kürze werden auf und mit unterschiedlichen Kanälen viele Menschen in der Stadt  deshalb unter dem Motto „TOLERANZ BEDEUTET FÜR MICH…?“ angesprochen. Dieses Konvolut an vielfältigen, multiperspektiven und bunten Meinungsbildern wird dann nicht nur aufbereitet und analysiert, sondern auch ganz konkret in die CHARTA DER TOLERANZ FÜR DESSAU-ROSSLAU einfließen.

Ohne jetzt schon zuviel zu verraten, sei ein Hinweis dennoch gestattet.

Den Anfang macht dabei eine Auftaktveranstaltung, zu der alle Interessierten am 17.Oktober 2016 ab 17.00 Uhr recht herzlich in das Bauhaus Dessau (Werkstattflügel; Raum 2.22) eingeladen sind.

Dazu selbstredend in Kürze mehr. Versprochen.


SERVICE

charta_der_toleranz_webHier finden Sie unser Vorstellungspapier zur CHARTA DER TOLERANZ (download PDF-Datei).

 

 

 


INFOS / KONTAKT

Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE
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